News Corp: negatives Ergebnis aufgrund milliardenschwerer Abschreibungen

Der neueste Nachmittagsexpress informiert wie folgt:

USA: Die amerikanischen Börsen werden zum Handelsstart kaum verändert gesehen. Impulse dürften von den anstehenden Wirtschaftsdaten ausgehen. Milliardenschwere Abschreibungen aufgrund von Restrukturierungen haben das Ergebnis von News Corp in die Verlustzone gedrückt. Das Minus beträgt 1.55 Milliarden Dollar gegenüber einem Gewinn von 683 Millionen im Vorjahreszeitraum. Mehrere Private Equity Firmen, die für das Going Private von Best Buy angefragt wurden, wollen nicht teilnehmen. Somit bestehen berechtigte Zweifel, ob das Angebot des Gründers Richard Schulze zustande kommt. Der Chief Operating Officer von Zynga ist zurückgetreten. Somit gehen die Personalrochaden in der Teppichetage des Spielentwicklers weiter.

Europa: Die meisten europäischen Börsen notieren am frühen Nachmittag tiefer. Die Deutsche Telekom hat mit ihrem Zwischenbericht bei den Investoren keine Begeisterung ausgelöst. Zwar waren die Aktien im frühen Handel gesucht, die Gewinne bröckelten aber zusehends weg. Die Dividendenpolitik wurde von den Meisten begrüsst, aber der Ausblick konnte nicht überzeugen. Die Papiere verlieren 2.3 Prozent. Auch die Commerzbank kommt schlecht weg. Vor allem die Sparte Asset Backed Finance, zu der auch die Schiffsfinanzierung gehört, riss ein Loch in die Kasse. Die Bank wird sich allerdings von diesem Geschäftszweig trennen. Die Aktien verlieren 4.3 Prozent. Auffallend ist der Kursgewinn von 8.5 Prozent bei Nokia. Der strauchelnde Handyhersteller verkauft den Geschäftsanteil QT Software für einen ungenannten Betrag an eine finnische Firma.

Schweiz: Gestützt von den Schwergewichten notiert die Schweizer Börse kurz nach dem Mittag höher. Die Aktien von Nestlé werden rund 3.2 Prozent höher gehandelt. Das Quartalsergebnis hat überzeugt. Vor allem die Widerstandsfähigkeit, die Konstanz, und auch die Zuverlässigkeit werden von den Analysten gelobt. Bei Adecco hat sich vor allem die Schwäche in Europa bemerkbar gemacht. Der Titel verliert nach den vorbörslich bekanntgegebenen Zahlen rund 1.6 Prozent an Wert. Die grössten Verluste verzeichnen die Papiere von Swiss Re mit einem Minus von 2.3 Prozent. Vor allem der Verkauf einer US-Tochter hat das Ergebnis negativ beeinflusst. Allerdings sollen die freigesetzten Mittel zukünftig Gewinn bringen. Im zweiten Quartal wurde ein Gewinn von 84 Millionen Dollar erwirtschaftet. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 960 Millionen Dollar.

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