JPMorgan-Verlust: 3 Angestellte wurden entlassen

Anbei ein Auszug aus dem letzten Nachmittagsexpress für diese Woche. Das 5trade-Team wünscht allen Leserinnen und Lesern in schönes Wochenende.

USA: Die Aktienmärkte in Amerika werden zum Handelsauftakt mit höheren Kursen erwartet. Aufgrund der weiter gesunkenen Wirtschaftsleistung von China rechnen viele Marktteilnehmer mit Stützungsmassnahmen durch den Staat. In den Fokus rücken die Bankaktien. Gemäss Presseberichten haben 3 Angestellte die im Chief Investment Office von JPMorgan gearbeitet haben und für den Verlust aus Absicherungsgeschäften mitverantwortlich sein sollen die Bank verlassen. Bei der Bekanntgabe der Quartalsergebnisse der Bank wird auch ein ausführliches Statement zum Verlust, der mittlerweile auf 5 Milliarden Dollar geschätzt wird, veröffentlicht. Auch Wells Fargo, die viertgrösste US-Bank wird heute Zahlen veröffentlichen. Erwartet wird ein massiv höherer Gewinn von 81 Cent je Aktie gegenüber 70 Cent im Vorjahreszeitraum. Die Erträge sprudeln vor allem aus der Hypothekenrefinanzierung.

Europa: Die grosse Mehrheit der europäischen Indizes liegt solide im Plus. Die Aktien der Deutschen Telekom wurden von der Credit Suisse hochgestuft, worauf sie über 3.5 Prozent zulegen. Auch die Konkurrenten France Telecom und Telecom Italia profitieren und werden über 2.5 Prozent höher gehandelt. Die Aktien des französischen Unterhaltungskonzerns Vivendi legen knapp 2.5 Prozent zu. Der Vorsitzende des Unternehmens hat in einem Interview einen möglichen Verkauf der Beteiligung am Video-Game Produzenten Activision Blizzard angesprochen. Die meisten europäischen Banken verzeichnen Kursverluste. Am deutlichsten die Deutsche Bank mit einem Minus von 2 Prozent, aber auch die italienische Unicredit und die spanische Intesa Sanpaolo verlieren knapp 1.5 Prozent.

Schweiz: Auch die Schweizer Börse notiert zum Mittag solide im Plus. Nach den Abgaben des Vortages können sich die Aktien der Luxusgüterproduzenten Richemont und Swatch wieder etwas erholen und legen rund 1.5 Prozent zu. Auch die Papiere konjunktursensitiver Unternehmen werden höher gehandelt. ABB legt ein Prozent zu, Adecco knapp 2 Prozent. Ein uneinheitliches Bild geben die Banken ab. Während Julius Bär und die Credit Suisse zwischen 0.75 und einem Prozent höher gehandelt werden, büssen die Papiere der UBS 0.3 Prozent ein. Die überzeugenden Geschäftszahlen treiben die Aktien der EMS-Chemie zwischenzeitlich in die Nähe des Allzeithochs, aktuell werden sie knapp 1.5 Prozent höher bei rund 181 Franken gehandelt. Im breiten Markt fällt die Schwäche von Sika mit einem Minus von 4 Prozent auf. Die Bank Vontobel hat ihr Rating von buy auf hold gesenkt.

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