Die US-Indexfutures deuten auf einen schwächeren Handelsstart

Anbei ein Auszug aus dem letzten Nachmittagsexpress für diese Woche. Das 5trade-Team wünscht allen Leserinnen und Lesern ein schönes Wochenende.

USA: Die US-Indexfutures deuten auf einen schwächeren Handelsstart. Das Modeunternehmen Abercrombie & Fitch wird heute die Zahlen zum ersten Geschäftsquartal präsentieren. Die Analysten erwarten einen Rückgang des Verlusts gegenüber dem Vorjahr. Dieser war bei 25 Cents pro Aktie und soll nun bei knapp 5 Cents sein. Interessant dürfte es auch für die Papiere von Delta Air Lines werden: Heute wird am John F. Kennedy Flughafen in New York das neugerüstete Terminal eröffnet. Für dieses Projekt hatte die Fluggesellschaft über 1.2 Milliarden Dollar investiert. Im Verfahren um Preisabsprachen bei E-Books droht Apple eine Niederlage. Der Druck auf eine aussergerichtliche Einigung wächst nach Äusserungen der Richterin. Der Kreditkartenanbieter Master Card wurde von einer Gruppe von Einzelhändlern verklagt. Der Grund dafür sind die zu hohen Gebühren. Damit steht ein Milliarden vergleich aus dem vergangenen Jahr auf der Kippe.

Europa: Nach den Verlusten von gestern haben sich die meisten europäischen Börsen heute gefangen. Der besser als er-wartet ausgefallene Ifo-Index zum deutschen Geschäfts-klima sorgte für Unterstützung. Allerdings agieren die Marktteilnehmer nach den Kursturbulenzen von gestern zurückhaltend, auch mit dem Ausblick auf das lange Wochenende in den USA und Grossbritannien. Im frühen Handel waren die Aktien von ThyssenKrupp nach einer Hochstufung durch Analysten gefragt. Im Verlauf des Morgens sind die Kurse jedoch zusehends abgebröckelt. Zum Mittag liegen die Papiere 0.75 Prozent im Minus. Hingegen verlieren die Aktien von Daimler rund zwei Prozent, nach-dem Barclays den Titel heruntergestuft hat. Der Dividendenabschlag von Euro 0.75 belastet die Titel der Deutschen Bank. Diese büssen bis zum Mittag über 3 Prozent an Wert ein.

Schweiz: Der Schweizer Aktienmarkt konnte sich am letzten Tag der Handelswoche wieder stabilisieren. Die Papiere vom Pharmakonzern Roche legen 1.5 Prozent zu. Die Tochterfirma Chugai bringt in Japan eine subkutane Formulierung des Arthritis Medikament Actemra auf den Markt. Die Aktien zyklischer Firmen werden gerne gehandelt. Der Aktienkurs von Burkhalter steigt um knapp 1 Prozent. Das Installationsunternehmen will an der heutigen Generalversammlung die Stimmen der Aktionäre betreffend den Aktiensplitt und der Kapitalerhöhung für sich gewinnen. Auch die Finanztitel haben sich erholt. Obwohl die Titel der Grossbank UBS von Morgan Stanley auf die „Best Idea List“ gesetzt wurden, verlieren die Aktien 0.7 Prozent. Hin-gegen die Papiere von Credit Suisse (+ 0.7 %) und Julius Bär (+0.6%) können sich sehen lassen.

 

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Die meisten europäischen Börsen notieren Verluste

Anbei der neueste Nachmittagsexpress:

USA: Die Börsen in Amerika werden zum Handelsstart mit leichten Gewinnen erwartet. Neben der Anhörung des Vorsitzenden der US Notenbank vor dem Kongress wird auch die Publikation des Protokolls der letzten Sitzung der Notenbank mit Spannung erwartet. Der Markt erhofft sich Informationen über die weitere Geldpolitik der Federal Reserve Bank. Weitere Impulse könnten auch von den neusten Daten zum US-Häusermarkt ausgehen. Für das zweite Geschäftsquartal von Hewlett Packard wird mit einem tieferen Gewinn von 81 Cents pro Aktie gegenüber 98 Cents im Vorjahreszeitraum gerechnet. Auch vom grössten amerikanischen Büroausrüster, Staples, wird ein schlechteres Ergebnis erwartet. Der Luxus-Häuserbauer Toll Brothers hingegen sollte seine Erträge gesteigert haben. Vor allem die Frühlingsverkäufe sollen gut gelaufen sein. Allerdings hat das Unternehmen vor steigenden Holzpreisen gewarnt.

Europa: Zum Mittag notieren die meisten europäischen Börsen mit Verlusten. Wie zu erwarten war, verläuft der Handel in ruhigen Bahnen und die wenigen aktiven Anleger sichern sich Gewinne. Die in jüngster Zeit gut gelaufenen Autowerte kriegen dies besonders zu spüren. BMW und Daimler verlieren rund 1.5 Prozent, die Anteilsscheine von Volkswagen können sich dank einer Kaufempfehlung durch die Bank Macquarie mit einem Plus von 0.4 Prozent vergleichsweise wacker halten. Auch bei Luxuswerten wie Burberry (-2.8%) oder LVMH (-2.4%) machen sich Gewinnmitnahmen bemerkbar. Im breiten Markt reagieren die Papiere von Metro auf eine Hochstufung durch Morgan Stanley mit einem Plus von über 5 Prozent.

Schweiz: Die Schweizer Börse notiert zur Tageshälfte praktisch unverändert zum Vortag. Aussagen von Thomas Jordan, dem Präsidenten der Schweizer Nationalbank, wonach eine Änderung des Mindestzielkurses des Frankens gegenüber dem Euro möglich sei, hat die Gemeinschafts-währung auf einen Zwei-Jahres-Höchststand von über 1.26 Franken getrieben. Die grösste Stütze im SMI sind die Papiere von Roche mit einem Plus von 1.5 Prozent. Unterstützung erhält der Titel heute durch die Analysten der Citigroup, die ihr Rating erhöht haben. Mit Sulzer (+0.8%), Adecco (+0.9%) oder Kühne+Nagel (+0.8%) befinden sich auch einige Zykliker unter den Gewinnern. Zu den grössten Verlierern zählen die Luxusgüterhersteller Richemont mit einem Minus von 1.85 Prozent und Swatch mit Minus 1 Prozent. Auch die meisten Finanzwerte schwächeln, allen voran die Aktien von Julius Bär die 1.5 Prozent tiefer gehandelt werden. Nach dem besser als erwartet ausgefallenen Quartalsergebnis, erfreuen sich die Aktien von Schmolz+Bickenbach guter Nachfrage. Die Titel des Stahlkonzerns steigen um knapp 9 Prozent.

 

 

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Schweizer Börse mit leichten Plus

Auszug aus dem Morgenexpress der AKB:

Schweiz: Die Schweizer Börse dürfte heute den Handel mit leichten Gewinnen aufnehmen. Gute Nachrichten gibt es von Im-plenia: Der Baukonzern mit Sitz in Dietlikon erhält einen Auftrag für eine Überbauung mit knapp 90 Wohnungen und Gewerbeflächen in Chiasso im Wert von über 30 Milli-onen Franken. Der Stahlhersteller Schmolz+Bickenbach hat im ersten Quartal bei einem Umsatz von 867 Millionen Euro einen Verlust von knapp acht Millionen Euro ge-schrieben. Der Verwaltungsrat prüft eine Kapitalerhöhung im Umfang von etwa 300 Millionen Franken.

 

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Europäische Börsen legen Rückwärtsgang ein

Der letzte Nachmittagsexpress der Woche informiert wie folgt:

USA: Die eintägige Verschnaufpause hat dem Aufwärtstrendkeinen Abbruch getan. Die Vorzeichen deuten auf einenfreundlichen Handelstag hin. Das Interesse dürfte auf Dellliegen. Der PC-Hersteller hat die anhaltende Schwächeauf dem Markt für PC’s heftig zu spüren bekommen. Fürdas erste Quartal verzeichnet Dell einen Gewinneinbruchvon 79%. Der Umsatz sank um 2% auf 14.1 Mrd USD. Fürdas zweite Quartal wurde keine Prognose abgegeben.Nicht ohne Folgen blieb die neue Preispolitik bei J.C.Penney. In den ersten Monaten fiel der Umsatz um 16.4%auf 2.64 Mrd USD. Es ist ein Betriebsverlust von USD 1.31je Aktie angefallen, was unter den Erwartungen der Analystenzu liegen kam. Dem schwierigen Umfeld trotzte AppliedMaterials. Der ausgewiesene Umsatz von 1.97 MrdUSD liegt leicht über den Marktprognosen. Nachbörslichwurden die Aktien 0.5% höher gehandelt.

Europa: Zum Wochenausklang hin legen die europäischen Börsenden Rückwärtsgang ein und tendieren leicht schwächer.Fehlende Unternehmensnachrichten lassen den Blick derAnleger auf die am Nachmittag anstehenden USKonjunkturdatenrichten. Die UBS hat den gesamten europäischenBankensektor von underweight auf overweighthochgestuft. Die Anleger konzentrieren sich auf diejenigenAktien, bei welchen die Ratings oder die Kursziele geändertworden sind. Dazu gehört unter anderem Lanxess.Hier helfen positive Kommentare von Michelin zum Reifensektor,für welchen Lanxess Rohstoffe produziert. DieAktien steigen um knapp 5.3%. Unbeachtet der europäischenAutokrise konnte Volkswagen im letzten Monatdeutlich mehr Autos verkaufen als noch vor einem Jahr.Der Autobauer geht davon aus, dass der positive Trendweiter anhalten wird. Die Aktien steigen um 2.5% an.

Schweiz: Trotz kleinem Verfall zeigen sich die Anleger am SchweizerAktienmarkt motivationslos und ohne grosses Kaufinteresse.Weiter im Steigflug befindet sich Richemont. Nachdem das gestern veröffentlichte Quartalsergebnis mit Euphorieaufgenommen worden ist, haben einige Analystenihre Kursziele nach oben angepasst. Die Valoren des Luxusgüterkonzernssteigen um 0.1% an. Vorschusslorbeerengibt es bereits heute für Sonova. Der Hörgeräteherstellerwird kommenden Dienstag das Ergebnis für dasabgelaufene Geschäftsjahr vorlegen. Die Aktien steigenum knapp 1.1%. Die bestätigte Einstufung „stabil“ für die Credit Suisse und die UBS verhelfen nur den Aktien derCredit Suisse zu einem Anstieg von 0.8%. Diejenigen derUBS büssen rund 0.1% an Wert ein. Weiter auf Rückzugist Zurich Insurance. Nach dem gestrigen mit Enttäuschungaufgenommenen Quartalsbericht verlieren die Aktienweitere 1.3%. Die von Goldman Sachs herausgegebenepositive Studie zum europäischen NahrungsmittelundGetränkesektor kann Nestle nicht ins positive Terrainhieven. Die Aktien tendieren knapp 0.3% schwächer.

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Europäische Börsen präsentieren sich mit schwächeren Kürsen

Der Nachmittagsexpress der AKB schreibt:

USA: Die US-Indexfutures deuten auf einen schwächeren Start in den Handelstag hin. In den Fokus rücken dürfte Cisco Systems. Der Netzwerkausrüster hat einen vorsichtig optimistischen Ausblick abgegeben. Der Umsatz ist in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres um mehr als 5% auf 12.2 Mrd USD gestiegen. Mit einem auf 2.5 Mrd USD gestiegenen Gewinn konnten die Erwartungen der Analysten übertroffen werden. Nachbörslich stiegen die Aktien um rund 5% an. Potash Corp kündigte eine Erhöhung der Dividende um 25% auf 35 Cent je Aktie an. Dies dürfte von den Anlegern honoriert werden. Zu einer Geldstrafe von 1.2 Mrd USD wurde Dow Chemical in den USA verdonnert. Einem Gericht zufolge hat der Chemiekonzern zusammen mit anderen Herstellern heimlich höhere Preise für die Industrie-Chemikalie Urethan vereinbart.

Europa: Nach den Höhenflügen der vergangenen Tage gönnen sich die europäischen Börsen eine Ruhepause und präsentieren sich mit schwächeren Kursen. Nach der Streichung von der „Most Preferred List“ gehört Infineon mit einem Minus von 1.7% zu den Verlierern. Trotz des Wegfalls aus der Liste, bleibt die Kaufempfehlung jedoch bestehen. Begründung: Auf lange Sicht sind die Wachstumsaussichten positiv und gegenüber seinen Mitbewerbern ist der Konzern gut aufgestellt. Vodafone wird in Deutschland künftig das Turbo-Internet der Deutschen Telekom nutzen. Dies wird von den Anlegern mit Käufen honoriert. Die Aktien des englischen Mobilfunkanbieters steigen um knapp 1% und diejenigen der Deutschen Telekom notieren 1.1% fester. Die Südzucker-Titel sacken um über 6.6% in die Tiefe. Verstimmt zeigen sich die Anleger über die Aussicht für das laufende Geschäftsjahr, erwartet wird ein deutlicher Rückgang des operativen Ergebnisses auf rund 825 Mio EUR. Das letztjährige Geschäftsjahr konnte mit einem Rekordgewinn von 974 Mio EUR abgeschlossen werden. Der Umsatz stieg um 13% auf 7.9 Mrd EUR.

Schweiz: Nach einer freundlichen Eröffnung drehte der SMI im späteren Handelsverlauf in die Minuszone. Nach einem unter den Erwartungen ausgefallenen Quartalsergebnis trennen sich die Anleger von Zurich. Die Aktien büssen rund 3.1% an Wert ein. In der Gunst dagegen steht Richemont. Der Luxusgüterhersteller konnte die Investoren mit seinem vorgelegten Quartalsbericht von sich überzeugen. Die Valoren gewinnen über 5.6%. Die positive Stimmung bei Richemont steckt auch Swatch an. Die Titel wechseln 0.8% höher die Hand. Die Rückstufung von buy auf neutral sowie das reduzierte Kursziel belastet den Aktienkurs von ABB. Dieser verliert gut 1.3% an Terrain. Aus der zweiten Reihe sticht SPS mit einem Verlust von 1.3% hervor. Der Immobilienkonzern verzeichnet für die ersten drei Monate rückläufige Erträge bei den Mieten im Bereich Retail und Gastro. Das Ergebnis lag unter den Markterwartungen. Tornos leidet nach dem gestrigen Höhenflug unter Gewinnmitnahmen und verliert etwas über 10%.

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Gewinn bei Richemont

Willkommen zum neuen Börsentag. Der Morgenexpress leitet diesen wie folgt ein:

Schweiz: Die Richtung der Schweizer Börse dürfte durch die Entwicklung bei Zurich und Richemont vorgegeben werden. Der von Zurich vorgelegte Quartalsgewinn von 1.06 Mrd USD lag hinter den Analystenschätzungen zurück. Richemont dagegen wartet im fünften Jahr in Folge mit einer zweistelligen Erhöhung der Dividende auf CHF 1.00 auf. Der Gewinn konnte – wie bereits Ende April mitgeteilt – um 30% auf 2.005 Mrd EUR gesteigert werden. Bei Gate Group erhöhte sich der Umsatz um 4.5% auf 657 Mio CHF. Der Verlust dagegen sank um rund 8 Mio CHF auf 5 Mio CHF. Roche prüft den Verkauf des Geschäfts mit Geräten zur Bestimmung von Blutzuckerwerten.

 

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Easyjet erreicht einen Kursplus von 6%

Der Nachmittagsexpress beschreibt die aktuelle Situation wie folgt:

USA: Nach dem gestrigen Höhenflug gönnt sich die Wall Street heute eine Verschnaufpause. Die US-Indexfutures deuten auf einen schwächeren Start in den Mittwochshandel hin. Citigroup teilte mit, sich vom Kreditkarten- und Verbraucherfinanzgeschäft in Brasilien zu trennen. Der Käufer – Itau Unibanco – bezahlt umgerechnet etwa 1.06 Mrd USD. Damit treibt die US-Grossbank Pläne voran, sich in einigen Schlüsselmärkten aus nicht zu den Kernbereichen gehörenden Geschäftszweigen zurückzuziehen. Dell zieht die Veröffentlichung der Unternehmenszahlen vor. Diese werden bereits morgen Donnerstag erwartet und nicht wie ursprünglich angekündigt am 21. Mai. Prognosen zufolge soll der operative Gewinn bei ungefähr 600 Mio USD zu liegen kommen und beim Umsatz könnten 14 Mrd USD ausgewiesen werden. Quartalsberichte werden heute von Deere & Co, Cisco Systems und Macy’s erwartet.

Europa: Den meisten europäischen Aktienmärkten fehlt es heute an Schwung, um weitere Rekordhöhen zu erklimmen. Nach den Anstiegen der letzten Tage kommt es nun zu einer Konsolidierung. Vivendi verliert rund 2.4%. Der französische Medien- und Telekomkonzern muss in den ersten drei Monaten – auf Grund eines enttäuschenden Mobilfunkgeschäfts – einen Gewinneinbruch verzeichnen. Der Profit fiel um 17% auf 1.34 Mrd EUR zurück. Der Umsatz sank um 1% auf 7.05 Mrd EUR. Trotz eines sprunghaft gestiegenen Gewinns wird die grösste Bank Europas – HSBC – den Rotstift ansetzen und in den nächsten Jahren bis zu 14‘000 Stellen streichen. Die Titel büssen gut 0.3% an Wert ein. Die Nase im Wind hat Easyjet mit einem Kursplus von 6%. Möglich machts ein Umsatzpluss und ein halbierter Vorsteuer-Verlust. Nach den erneuten Abschreibern auf den Übersee-Stahlwerken bei Thyssen- Krupp kursieren Spekulationen über einen unmittelbar bevorstehenden Verkauf derer. Die Aktien steigen um 3.9%.

Schweiz: Der Schweizer Aktienmarkt lässt sich durch nichts und niemanden aufhalten und setzt seinen Höhenflug fort. Ohne Einfluss bleiben die enttäuschenden Wachstumszahlen aus Deutschland und Frankreich. Zu den Gewinnern gehören unter anderem die Anteilsscheine von Swatch mit einem Kursplus von knapp 1.7%. Die Investoren hoffen, dass der Uhren-Weltmarktführer zu den grössten Profiteuren des Freihandelsabkommens gehören wird, auf das sich die Schweiz und China in den Grundzügen geeinigt haben. Dank Kurszielerhöhungen steigen die Novartis- Titel um knapp 0.8% an. Die Valoren hinken anderen Branchenvertretern wie Actelion oder Roche mit der Jahresperformance hinterher. Apropos Actelion: Die Papiere verlieren 0.8%. Der Biotech-Wert wurde von Analysten nach Erreichen des Kursziels auf neutral von bisher buy zurückgestuft. Dem positiven Trend im Bankensektor kann sich Julius Bär nicht anschliessen und büsst 0.5% ein. Der Vermögensverwalter hat davor gewarnt, dass der Neugeldzufluss 2013 am unteren Ende der Zielspanne zu liegen kommen könnte.

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Der Tag am Schweizer Aktienmarkt startet positiv

Auszug aus dem Morgenexpress der AKB:

Schweiz: Positiv dürfte der Tag auch am Schweizer Aktienmarkt starten. Bei Julius Bär hat die Übernahme von ersten Teilen von Merrill Lynch in den ersten vier Monaten zu einem Anstieg der verwalteten Vermögen auf 220 Mrd CHF von zuvor 189 Mrd CHF geführt. Eine Kapitalerhöhung plant Tornos. Der Maschinenbauer will rund 30 Mio CHF erlösen. I.P.S geht davon aus, mit der soeben abgeschlossenen Kapitalerhöhung 18.4 Mio CHF eingenommen zu haben. Die EU will in Sachen Bankgeheimnis einen automatischen Informationsaustausch mit der Schweiz.

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negative Tendenz an den europäischen Aktienmärkten

Anbei der neueste Nachmittagsexpress:

USA: Die US-Aktienfutures deuten auf eine tiefere Eröffnung der Wall Street hin. Unternehmensseitig wie auch seitens Konjunkturdaten ist es heute eher ruhig. Später in dieser Woche werden noch der Chiphersteller Cisco, der Landwirtschaftsmaschinenhersteller Deere & Co. sowie der Einzelhändler Wal-Mart Stores über das erste Quartal berichten. Amazon teilte mit, in die Entwicklung von Handy- Bildschirmen einsteigen zu wollen. Der Online-Händler hat von Samsung Electronics Liquavista zu einem nicht genannten Preis abgekauft. Liquavista ist auf eine „Elektrobenetzung“ genannte Technologie spezialisiert. Bei Amazon gibt es seit gestern noch eine zweite Neuheit. Der Konzern führte eine eigene digitale Währung ein, mit welcher die Nutzer Apps und Spiele kaufen können.

Europa: An den europäischen Aktienmärkten hat sich eine negative Tendenz durchgesetzt. Am deutschen Aktienmarkt honorieren die Anleger bei K&S den um 12% auf 278 Mio EUR gestiegene Umsatz. Auch beim Sorgenkind „Düngemittel“ verzeichnet der Düngemittel- und Salzhersteller einen erfreulichen Start in das neue Geschäftsjahr. Die Aktien werden mit einem marginalen Aufschlag von 0.1% gehandelt. Auf taube Ohren stösst bei der Commerzbank- Kapitalerhöhung der bei EUR 4.50 angesetzte Preis für die neuen Aktien. Für 21 alte Commerzbankaktien können 20 neue beziehen. Die Titel fallen um gut 1.1% ins Minus. Bei Puma ist das Ergebnis vor Zinsen und Steuern im ersten Quartal um 22.5% auf 79 Mio EUR gesunken. Auf Grund dessen hat der Sportartikelhersteller die Gesamtjahresprognose zurückgenommen. Die Aktien verlieren 1.4%. Die Anteilsscheine des österreichischen Ölkonzerns OMV profitieren vom über den Erwartungen ausgefallenen Quartalsgewinn und steigen um knapp 1.4% an.

Schweiz: Gewehr bei Fuss“ lautet das Motto der Anleger am Schweizer Aktienmarkt. Der Swiss Market Index legt eine Verschnaufpause ein und notiert praktisch auf Vortagesniveau. Überdurchschnittliche Verluste verzeichnen Vertreter aus unterschiedlichen Sektoren. Dazu gehören die Aktien der ABB (- 0.8%), diejenigen der Credit Suisse (- 0.6%) und die Richemont-Valoren, welche ein Minus von 0.8% verzeichnen. Aus der zweiten Reihe sticht Oerlikon mit einem Zuwachs von 1.3% hervor. Der Anlagenbauer wurde von einem ungenannten Hersteller von Landwirtschafts- Fahrzeugen mit der Lieferung von Getrieben und Achsen beauftragt. Der Auftrag umfasst ein Volumen von 600 Mio CHF. Dagegen muss AMS Federn lassen. Die Aktien des Chip-Herstellers verlieren knapp 1.7%. CEO John Heugle tritt mit sofortiger Wirkung zurück. Nach dem gestrigen Kurszuwachs von 37% – dies nach dem Generalversammlungsbeschluss, die Geschäfte weiterzuführen – folgt heute nun der Absturz der Santhera-Aktien um knapp 8%. Die Erwartung eines Umsatz- und Gewinnwachstums für das Gesamtjahr führt bei LifeWatch zu einem Anstieg von 2.3%. Die Aktien von Syngenta (+ 0.03%) profitieren nur gering von der Kooperation mit DuPont.

 

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Freundliche Aussichten auch für den Schweizer Aktienmarkt

Gemäss Morgenexpress präsentiert sich die Ausgangslage für die Schweizer Börse wie folgt:

Schweiz: Freundliche Aussichten auch für den Schweizer Aktienmarkt. Syngenta konnte mit DuPont einen Technologieaustausch bei Pilzbekämpfungsmitteln vereinbaren. Damit erhält der Schweizer Konzern Zugriff auf das DuPont- Fungizid Oxathiapiprolin und im Gegenzug erhält DuPont den Zugriff auf das Syngenta-Fungizid Solatenol. Einen ungenannten Betrag investiert Clariant in die Unternehmung Ultimate EOR Services. Bei Lifewatch ist der Umsatz im ersten Quartal auf 21 Mio USD gesunken. Der EBIT beläuft sich auf 1.2 MIo USD nach 1.6 Mio USD.

 

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